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Kulinarische Erlebnisse mit kulturellem Schaffen sinnvoll verbinden

Das Gasthaus zum Kreuz in Beinwil ist neu positioniert

Kulturelle Aktivitäten werden im oberen Freiamt vor allem mit den Orten Muri und Boswil in Verbindung gebracht. Mit Namen wie Jeff Turner, Rob Spence oder Toni Vescoli macht in Beinwil jetzt auch das Gasthaus zum Kreuz auf sich aufmerksam.

Den Entscheid, im Oberfreiämter Wallfahrtsort Beinwil ein Restaurant zu übernehmen, hat er nicht grundlos getroffen. Als Urs Bühler die Lokalitäten des Gasthauses zum Kreuz im Oberdorf sah, war er sofort überzeugt, dass sich hier verwirklichen liesse, was im vorschwebte: kulturelles Schaffen in seiner ganzen Bandbreite mit kulinarischen Erlebnissen zu verbinden. «Das Gasthaus Kreuz verfügt über eine Infrastruktur, welche eine geeignete Basis für einen Kulturtreffpunkt bietet», betont Urs Bühler im Gespräch, «für Kultur im weitesten Sinn».

Kulturelles Schaffen und Gastronomie verbinden

Er wäre nie auf die Idee gekommen, ein Restaurant zu übernehmen, nur damit ein weiteres Restaurant bestehe, sagt Urs Bühler. Es gehe vielmehr darum, Kultur und Gastronomie zu verbinden, doch dazu müsse man die Leute mit einem attraktiven Angebot erst nach Beinwil ins «Kreuz» bringen: «Vor allem muss die Küche stimmen. Und dann muss ein kulturelles Angebot vorhanden sein, welches das gesamte Spektrum und alle Stilrichtungen berücksichtigt.»

Zentrale Plattform des erarbeiteten Konzepts ist der Musikertreff. Urs Bühler etablierte diesen einerseits als freien Musikantenreff und anderseits als Volksmusik-Musikantenhöck, der einmal monatlich in der Form als Stubete daherkommt. Diese Musiker- und Musikanten-Treffen wollen die herkömmliche Rollenverteilung zwischen den Musikern als Kulturschaffende und den Zuhörern als «Konsumenten» aufbrechen. Vielmehr wollen Urs Bühler und seine Crew und den Austausch zwischen Musizierenden einerseits und zwischen den Musizierenden und den Gästen andererseits fördern.

Musiker aller Stilrichtungen können also im «Kreuz» alleine auftreten oder ad hoc gemeinsam musizieren, und können diese Plattform so auch nutzen, um zu fachsimpeln und Erfahrungen austauschen. Den Gästen wiederum sollen die Treffen die seltene Möglichkeit bieten, ein breites musikalisches Schaffen kennenzulernen oder in einem unüblichen Rahmen zu erleben. Ein Honorar erhalten die Musiker für ihre Auftritte übrigens nicht, die «Gage» beschränkt sich auf einen Konsumationsgutschein.

Kulturelles Angebotskonzept ruht auf zwei Säulen

Das kulturelle Angebotskonzept des Gasthauses ruht dabei auf zwei Säulen. Urs Bühler, der Stadtzürcher und IT-Spezialist mit langjährigen Beziehungen in die nationale Show- und Unterhaltungsszene, traf im «Kreuz» in Beinwil auch einen geschichtsträchtigen Konzert- und Theatersaal an, dessen Ambiance ihn sofort animierte, ein Angebot im Bereich Kleintheaterschaffen zu kreieren. «Unsere bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass unsere Strategie richtig ist – dass man fernab der städtischen Zentren nur mit der Verpflichtung grosser Namen Erfolg haben kann.»

Unbekannte Künstler zu engagieren, werde erst in einer zweiten Phase möglich sein, wenn es der Bekanntheitsgrad erlaube, höhere Risiken einzugehen. Urs Bühler, der seit rund 30 Jahren selber als Gitarrist in unterschiedlichen Formationen auftritt, ist Profi genug, als dass er sich Illusionen hingäbe: «Mit einem Theater kann man nicht Geld verdienen und wollen wir auch kein Geld verdienen.» Er sieht aber die Möglichkeit, dass eine Mischrechnung ihm erlauben wird, dem Kulturschaffen auf dem Land Impulse zu vermitteln. Unterstützung erhält er dabei von der Raiffeisenbank Oberfreiamt, welche ein Sponsoring für die defizitanfälligen Nachmittagsvorstellungen übernommen hat.

In Beinwil mit Skepsis aufgenommen

Urs Bühler hatte rund zwei Jahre lang und in einer urbaneren Umgebung nach der Möglichkeit gesucht, in den Bereichen Musik, Comedy, Theater, Kleinkunst aktiv zu werden. «Eine erfolgreiche Suche scheiterte in den meisten Fällen an den fehlenden Lokalitäten oder deren notwendigem Sanierungsumfang.» Auch ist in diesem Business die Nachfrage deutlich grösser als das Angebot.

Im Laufe seiner Suche sei er eher zufällig nach Beinwil gekommen. Im «Kreuz» habe sich der Theatersaal für eine Gästezahl von 80 bis 150 Personen für seine Ideen in idealer Weise angeboten. Der Saal mit seiner Ambiance hebe sich auch wohltuend ab von jenen Sälen und Mehrzweckhallen, denen für kulturelle Interaktionen die Persönlichkeit fehle. Beinwil als Standort habe sich dabei nicht aufgedrängt. «viel eher habe ich mich aufgezwungen, indem ich den Entschluss gefasst habe: Hier mach ich’s jetzt.»

Seine Absichten seien im Dorf anfänglich mit Skepsis aufgenommen worden, was Urs Bühler nachvollziehen kann: «Wir haben die Leute ein bisschen überfahren.» Da komme wohl einer, der die Gastronomie neu erfinden wolle, sei etwa einer der Sprüche gewesen. Unterdessen hat sich die Lage entspannt, als Gastronom und als Kulturvermittler geniesse sein Team unterdessen – Anfang August 2011 hatte er die Pacht des Gasthauses zum Kreuz übernommen – in Beinwil eine hohe Akzeptanz.

Einer «ehrlichen Küche» verpflichtet

Urs Bühler und Küchenchef Joe Baumgartner legen Wert darauf, dass das kulinarische Angebot mit dem Niveau des kulturellen Spektrums korrespondiert. Ein Schwergewicht liegt dabei auf der traditionellen Aargauerküche. Und was nicht aargauischer Provenienz ist, findet sich auf der Menükarte, weil es ebenso dem Prädikat «gutbürgerlich» gerecht wird oder aber in anderen Gastrobetrieben gar nicht mehr erhältlich ist; Joe Baumgartner nennt als Beispiel Kutteln.

Im «Kreuz» werden alle Teigwaren frisch hergestellt, ebenso die Suppen und Saucen. «Das gibt zwar etwas mehr Arbeit, aber es macht umso mehr Spass.» Die Nahrungsmittel und Zutaten kauft der Küchenchef ausnahmslos in der Region ein: «In die Küche kommt nur Freiämter Gemüse und Salate – sonst kaufe ich es nicht.» Joe Baumgartner fasst seine Grundsätze und Bemühungen unter dem schlichten Begriff «ehrliche Küche» zusammen.

«Wir wollen kein Gourmet-Lokal sein», ergänzt Urs Bühler. Der Begriff «ehrliche Küche» bringe die Philosophie tatsächlich auf den Punkt. – So haben denn Urs Bühler und Joe Baumgartner wohl den Grundstein für ein erfolgversprechendes Konzept gelegt: Ehrlichkeit in den Pfannen, Bodenständigkeit im Restaurant und Originalität auf den Bühnen.

Heimschneiderei mit Herz

Private kleine Heimschneidereien sind in jeder Hinsicht besser ob Textli –  Änderungen, Bügelservice, Reparaturen oder Anpassungen – schnell, günstig, sauber und sympathisch. Hier hat man noch Zeit und geht auf jeden Kundenwusch ein, sei er noch so ungewöhnlich.

Nicht nur sympatischer auch preiswerter ist der Gang zu einer privaten Heimschneiderei, ob Vorhäge nähen, kürzen oder verlängern, ob Hosen und oder Kleider auslassen oder kürzen, ob Reisverschlüsse einsetzten oder ersetzten, selbst wenn man sich die Wäschen “nur” büglen lässt – es lohnt sich immer.

Im speziellen ist hier das Flick Vreni zu erwähnen, sie ist mit vollem Einsatz, mit grosser Freude und kreativer Energie am Werke.

Ferien im Tessin

In der Sonnenstube der Schweiz - im Tessin die Ferien verbringen ist ein Traum. Natürlich nur wenn auch die Unterkunft, das Ferienhaus den Erwartungen gerecht wird.

Wir empfehlen Ihnen eine professionelle Hausbetreuung vor Ort zu suchen und sich verschiedene Objekte zeigen zu lassen. Oder alternativ via Internet sich die diversen Ferienhäuser in ruhe von zu Hause aus zu betrachten und auszulesen. Hier finden sich diverse kleine und grosse Anbieter der verschiedenen Kategorien. Es glit jedoch je kleiner desto persönlicher – was sich auch als Vorteil herausstellt bei Anliegen und Reklamationen im Urlaub.